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Die Software Drafix wurde vom 1985 gegründeten Unternehmen Foresight Resources für das Betriebssystem Microsoft DOS entwickelt. Es wurde 1986 veröffentlicht. Drafix gewann den ersten CAD-Wettbewerb ("CAD Shoot-out") des American Institute of Architects. Das ursprüngliche Drafix war im Vergleich zum viel teureren AutoCAD leichter zu erlernen, hatte eine größere Zahl von Dimensionierungen einschließlich releativer Dimensionierung und man konnte neue grafische Primitive wie Linien, Kreise, Quadarate relativ zu existierenden grafischen Primitiven oder Punkten zeichnen, indem man Tastaturkürzel benutzte. Drafix war für viele Industriezweige, besonders für Architekten und Indstriedesigner mit relativ kleinen Zeichnungen, ein vollwertiges Zeichenwerkzeug zu einem angemessenem Preis. Eine Beschränkung der DOS Version war, dass die gesamte Zeichnung während der Bearbeitung im RAM verbleiben musste und kein Swapping verwendet werden konnte, wodurch die Größe der Zeichnungen durch den vorhandenen Arbeitsspeicher begrenzt war. [1] Eine weitere Einschränkung war das Fehlen Erweiterbarkeit im Vergleich zu AutoCAD mit seinem eingebauten LISP-Interpreter. Diese und andere Merkmale ermöglichten es AutoCAD stark kundenbezogen angepasst zu werden, um von der Architektur bis zum gedruckten Schaltplandesign alle Bereiche kundenorientiert abdecken zu können.

Als Drafix für Windows veröffentlicht wurde, war es eines der ersten CAD für dieses Betriebssystem erhältlichen Softwareprogramme. Unter Windows konnte Drafix dessen virtuellen Speicher verwedeten, so dass man auch komplexere Zeichnungen bearbeiten konnte. Drafix nutzte auch bereits vor den anderen Autodesk-Anwendungen die OLE-Technologie von Windows. Dieses ermöglichte es Drafix Features anzubieten, die automatische Berichte wie Kostenschätzung und Teillistengenerationen unterstützten. [2] Autodesk sah das Produkt sowohl als Bedrohung als auch als Gelegenheit und kaufte das Unternehmen Foresight Resources daher im Jahr 1996. [3]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. InfoWorld, 27. Oktober 1986, Seite 58 Online
  2. History of Computer Graphics: Dlr Associates Series, S. 303 [ Online]
  3. http://www.parkhill.k12.mo.us/Pages/AugieGrasis.aspx

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