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Damn Vulnerable Linux
Damn Vulnerable Linux
Entwickler Thorsten Schneider (IITAC), „Kryshaam“
Aktuelle Version 1.5
Freigabedatum Januar 2009
Lizenz GPL
Sonstiges Preis: kostenlos
Sprache: Englisch
Website http://www.damnvulnerablelinux.org/

Damn Vulnerable Linux (DVL) ist eine Linux-Distribution, die insbesondere verwundbare Software enthält. Sie wird in Form einer Live-CD bereitgestellt und ist in Verbindung mit der beiliegenden Dokumentation als Schulungsmaterial für Sicherheitspersonal einsetzbar – beispielsweise in den Bereichen Netzwerksicherheit und Penetrationstests. Mit der Distribution ist es möglich, ein System mit unterschiedlichsten Sicherheitslücken zu simulieren, mittels diverser Testprogramme zu überprüfen und letztendlich zu schließen.

„DVL ist alles, was eine gute Linux-Distribution nicht ist. Die Entwickler haben Stunden damit verbracht, DVL mit kaputter, fehlkonfigurierter und Angriffsmöglichkeiten offen lassender Software vollzustopfen.“

Thorsten Schneider, Hauptverantwortlicher des Projekts[1]

Entwickelt wurde das System vom IITAC (International Institute for Training, Assessment, and Certification) in Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten. Die Hauptverantwortlichen des Projekts sind Thorsten Schneider (IITAC) und eine Person aus Frankreich, die unter dem Pseudonym „Kryshaam“ auftritt.[2] Die Distribution setzt auf der Linux-Distribution BackTrack in der Version 2 auf.

Es wurde auf einer DVD des ix-Sonderheftes iX special "Sicher im Netz" zusammen mit mehreren Tutorials veröffentlicht.[3] Außerdem wurde in der c't 7/2009 darüber berichtet.[4]

Anfang des Jahres 2011 wurde die Version 2.0 des Betriebssystems angekündigt, die Ende des Sommers 2011 erscheinen sollte.[5] Bis zum Sommer 2012 ist dies jedoch nicht geschehen und die offizielle Webseite enthält keinen Inhalt mehr.

Eine Distribution mit vergleichbarer Zielsetzung ist Metasploitable.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Ulrich Bantle: Kaputt, löchrig, angreifbar: Damn Vulnerable Linux. Linux Magazin Online, 21. Juli 2010, abgerufen am 22. August 2012
  2. Matthew Humphries: Damn Vulnerable Linux – The most vulnerable and exploitable operating system ever!. geek.com, 17. Juni 2010, abgerufen am 22. August 2012
  3. Artikel-Archiv - Sonderhefte - iX special Herbst 2008 - Sicher im Netz. Heise Zeitschriften Verlag, abgerufen am 22. August 2012 (Software-Verzeichnis der DVD)
  4. Andrea Müller: Live-Linuxe für jeden Zweck. In: c't. Nr. 7, 2010, S. 122-127 (online, abgerufen am 22. August 2012).
  5. Offizielle Webseite der Distribution (Version vom 30. April 2011 im Internet Archive)
Info Sign  Dieser Wikipedia-Artikel wurde gemäß GFDL bzw. CC-by-sa mit allen Versionen importiert.
fr:Damn Vulnerable Linux

nl:Damn Vulnerable Linux

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