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CUSE (Character Devices in Userspace) ist ein Kernel-Modul für Unix-Systeme, das es ermöglicht, zeichenorientierte Geräte (character devices) wie USB-Geräte, Tastaturen, Mäuse oder andere Geräte mit serieller Datenübertragung durch Anwendungen mit Benutzerrechten (User-Space genannt) zu erzeugen.

Interessant kann das Modul auch für ältere Soundkarten sein, die noch über das Unix-TreibersystemOpen Sound System“ (OSS) kommunizieren. Sie können vom normalen Anwender benutzt werden und müssen nicht mehr von speziellen Kernelmodulen angesteuert werden.

Technisch basiert das Modul auf Filesystem in Userspace (FUSE), dem Standardtreiber um Dateisysteme, wie USB-Sticks, externe Festplatten usw., als normaler Anwender, d.h. im Benutzermodus, in das System einzubinden.

CUSE ist Teil des Linux-Kernels ab Version 2.6.31[1] und Teil von NetBSD seit Version 5.0.[2]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Julius Stiebert: Linux-Kernel 2.6.31 unterstützt USB 3.0. Golem, 10. September 2009
  2. Announcing NetBSD 5.0. The NetBSD Project (netbsd.org)


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